HTML und CSS
Java und JavaScript
WYSIWYG
Grafik im Netz
Bitmapgrafik
Vektorgrafik
PHP
CMS

 

HTML und CSS

HTML ist die Abkürzung für Hyper Text Markup Language
Das beschreibt zwei Merkmale:

  1. Die Möglichkeit Querverweise zu definieren. Beim Klick auf einen solchen Querverweis gelangt man direkt zu der hinterlegten Seite oder der definierten Stelle auf der selben Seite. Einen solchen Querverweis nennt man Hyperlink
  2. Beschreibung des Textes durch Formatierungshinweise. Diese Hinweise strukturieren den Text logisch in Überschriften verschiedener Ebenen (Hauptüberschriften, Unterüberschriften, ...) Absätze, Tabellen und Listen. Für die Darstellung des Textes ist dann ausschließlich der Browser verantwortlich. Die Browsereinstellungen entscheiden, in welcher Schriftgröße Überschriften 1., 2. oder x-ter Ordnung erscheinen sollen. Es gibt natürlich Mittel, die Darstellung des Textes zu beeinflussen, jedoch ist die Idee von HTML eine andere. Die Idee ist die, dass die logische Strukturierung des Textes durch den Browser zum Ausdruck gebracht wird. Ein üblicher Browser wird dies über verschiedene Schriftgrößen bewerkstelligen. Ein möglicher Browser mit Sprachausgabe für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen wird die verschiedenen Überschriften durch wechselnde Tonhöhen ausdrücken, oder durch rethorische Pausen. Beschreibt man Texte nur durch Textattribute, hat ein Sprachausgabebrowser keine Chance, die Struktur eines Textes zu erkennen. Die Vorgehensweise die Struktur eines Textes zu markieren nennt man Markup.

CSS steht für Cascade Style Sheet. Ein CSS ist eine Datei mit Formatierungsbefehlen für die unterschiedlichen Textarten. Diese Formatierungen ersetzen die Einstellungen des Browsers, solange die Homepage aufgerufen ist. Man muss sich bewußt sein, dass nicht alle Browser CSS unterstützen. Eine derart gestaltete Seite wird also nicht immer gleich aussehen. Wenn die Struktur des Textes konsequent programmiert wurde, wird man aber den Aufbau der Seite trotzdem erkennen und verstehen können, zumal auch HTML eingeschränkt die Möglichkeiten bietet Texte zu formatieren. Die meisten modernen Browser auf Windows, Macintosh und Linux/Unix-Systemen unterstützen CSS. Daher sollte der Einsatz von CSS individuell geprüft werden.

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Java und JavaScript

Java ist eine Programmiersprache wie C++ oder VisualBasic. Mann kann damit herkömmliche Programme schreiben, die so übersetzt werden, dass sie auf einem PC oder einer Linux- / Unixmaschine laufen.

Man kann mit Java auch Programme schreiben, die vorübergehend in den Hauptspeicher eines Rechners aus dem Internet heruntergeladen werden und dann in einem Browserfenster laufen. Diese Programme heißen Applets. Diese laufen als eigenständige Programme ab und geben die Ergebnisse auf dem Browserfenster aus. Man kann dem Browser verbieten, solche Programme auszuführen. Die betreffenden Ein- und Ausgabefenster bleiben dann leer. Viele Firmen bieten z.B. Berechnungen zu Ihren Produkten in dieser Form an. Diese Programme sind nicht in der Lage etwas auf dem Rechner zu verändern. Sie sind daher ungefährlich.

JavaScript ist eine Möglichkeit, die Darstellung von HTML-Seiten zu verändern. Meist wird es verwendet, um eine bewegte Menüstruktur innerhalb von Webseiten oder sich verändernde Buttons zu realisieren. Der Browser bietet auch die Option die Ausführung von JavaScript auszuschalten. Allerdings funktionieren dann die meisten der Seiten, die JavaScript verwenden, nicht mehr, oder nur sehr fehlerhaft. JavaScript unterliegt nicht den selben Restriktionen wie Java und hat sehr wohl die Möglichkeit, Veränderungen auf dem Rechner hervorzurufen. JavaScript ist also potentiell gefährlich - das gleiche gilt für ActiveX-Steuerelemente, die eine sehr ähnliche Function haben. Überdies werden zu einem großen Teil Internetviren durch JavaScript und ActiveX verbreitet.

Man sollte die Ausführung von JavaScript und ActiveX-steuerelementen generell ausschalten. Leider gibt es viele Seiten, die nicht mehr rein unter HTML laufen und deshalb nur noch fehlerhaft, meist gar nicht mehr angezeigt werden.

Wir lehnen JavaScript aus oben genannten Gründen ab und programmieren unsere Seiten generell ohne JavaScript. Wir verwenden reines HTML, z. T. in Kombination mit CSS.

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WYSIWYG

Das Kunstwort WYSIWYG bedeutet: What you see is what you get.
Es ist eine Anspielung darauf, dass ein Webdesigner, der eine Seite strukturiert und von Hand programmiert, während der Arbeit nicht sieht, wie das fertige Ergebniss aussehen wird. Es gibt Programme, die es ermöglichen eine Homepageseite zu schreiben und sofort per Mausklick den Text zu formatieren. Diese Programme heißen im Jargon WYSIWYG-Programme. WYSIWYG-Programme werden eingesetzt, weil man dafür kein HTML können muss. Sie sind relativ einfach zu bedienen und bringen meist ansehnliche Ergebnisse. Aber sie verleiten dazu, die Struktur eines Textes nicht mehr zu durchdenken. Man bestimmt, wie das Ergebnis aussehen soll und das Programm versucht es zu realisieren. Dies führt häufig zu Fehlern, weil das Programm nicht die Stuktur erstellt, die der Benutzer sich vorgestellt hat. Ein kleines Beispiel:

Das Vorwort und die Einleitung sehen gleich aus, allerdings ist das Vorwort eine Überschrift 1. Ordnung und die Einleitung ein Standardtext. Man kann die Ausgabe auf den zwei oder drei üblichen Browsern erzwingen. Sollte aber ein Leser einen älteren oder einen eher seltenen Browser verwenden, ist die durchgängige Darstellung des Textes mit Sicherheit fehlerbehaftet.

Daher setzen wir solche WYSIWYG-Programme nicht ein, sondern programmieren unsere Seiten von Hand. Dies minimiert Fehler und ist schnell und effektiv.

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Grafik im Netz

Obwohl die Internetsprache HTML eigentlich zur Strukturierung und Darstellung von Text dient, bietet sie die Möglichkeit Grafik einzubinden. Dazu zählen Illustrationen, Skizzen, Photos, Logos und vieles mehr. Sie werden feststellen, dass das Internet von diesen graphischen Elementen geradzu lebt. Ein Internet ohne Grafik würde sich wie ein Buch lesen.

Die Vorteile, die sich durch den Einsatz von Grafik bieten, sind vielfältig:

Die Verwendung von Grafik im Internet richtet sich generell nach den selben Regeln wie z.B. in Zeitungen, Magazinen oder auch (Werbe-)broschüren. Allerdings gibt es für die Verwendung von Grafik im Internet Einschränkungen: Bilder bieten dem Leser eine hohe Informationsdichte. Dies bedingt aber auch einen hohen Speicherbedarf und damit lange Übertagungszeiten. Diesem größten Nachteil von Grafik im Internet kann auf verschiedenen Arten begegnet werden.

Die Herausforderung bei der Erstellung der Grafiken liegt damit zum Einen darin, die Notwendig der Grafik zu erkennen und zu bewerten. Sich auf die wichtigsten Abbildungen zu konzentrieren, den Einsatz auf die wichtigsten Stellen der Seite zu fokussieren und damit das Layout der Seite zu gestalten.
Zum Anderen ist es unbedingt notwendig, über die technische Seite von Computergrafik Bescheid zu wissen. Nur damit ist es möglich, die größmögliche Wirkung und Informationsfülle der Bilder zu erzeugen, und dabei die Übersichtlichkeit der Homepage zu erhalten und den Speicherbedarf und die Übertragungsgeschwindigkeit zu optimieren.

Es gibt grundsätzlich zwei Arten, Grafik zu erzeugen. Die Vorteile, Nachteile und Einsatzgebiete von Bitmapgrafik und Vektorgrafik soll im folgenden erklärt werden.

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Bitmapgrafik

Ein Bitmap besteht aus vielen einzelnen Bildpunkten, sog. Pixeln. Dabei wird in einer Datei nacheinander jeder Bildpunkt mit seiner Zeilennummer, Spaltennummer und einer Zahl für seine Farbe gespeichert. Die Größe des Bildes wird durch die Zahl der Zeilen und Spalten bestimmt (Zum Vergleich: Ihr Bildschirm besteht überlicherweise aus etwa 1024 * 768 Punkten) Ein Ausdruck eines Bildes mit 1024 * 768 Punkten auf Papier ist etwa ein Drittel schmäler und kürzer als Ihr Bildschirm, weil ein Drucker mehr Punkte pro Zentimeter darstellen kann als ein Bildschirm.
Die Hauptanwendung für Bitmapgrafik sind Photos aus Digitalkameras oder vom Scanner, sowie am Computer "gemalte" Bilder. Dabei stehen in guten Programmen Werkzeuge wie Pinsel, Sprühpistolen, usw. zur Verfügung.
Der Vorteil liegt in der Lebendigkeit der Bilder, in deren realitätsnahen Aussehen. Der Nachteil liegt im großen Speicherbedarf.


Beispiel: Digitalfoto in Corel PhotoPaint bearbeitet, Rahmen in Powerpoint eingefügt.
Quelle: html-redaktion, aufgenommen im Technikmuseum Sinsheim

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Vektorgrafik

Vektorgrafiken sind Zeichnungen. Der Hauptunterschied besteht darin, wie die Informationen gespeichert werden. Eine Linie würde im Bitmap als eine Reihe von Punkten der geleichen Farbe gespeichert werden. In der vektororientierten Datei allerdings als Anfangs- und Endpunkt mit den Attributen: Liniendicke, Linienfarbe, usw. Das Grafikprogramm speichert nur die geometrischen Daten der Linie. Bei jeder Darstellung der Grafik wird diese neu aufgebaut. Dies hat den Vorteil kleiner Dateigrößen, bei sehr hoher Präzision und einer unbegrenzten Skalierbarkeit. Vektorgrafiken werden in Zeichenprogrammen, sowie CAD-Anwendungen erstellt.


Beispiel: Vektorgrafik erstellt mit CorelDraw. Die Dateigröße ist 17 kB. Am Bildschirm oder Drucker kann die Ausgabe aber beliebig groß erfolgen. Die Datei einer GIF-Datei guter Qualität ist 29kb. Dabei ermöglicht die GIF-Datei nur einen Druck in 5,45 x 2,30 cm.
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PHP - Hypertext Preprocessor

PHP ist eine Scriptsprache, die es erlaubt, Eingaben des Homepagebesuchers auf dem Server zu verarbeiten. Meist verwendet man dazu Formulare und übergibt den Inhalt der Felder an Variablen, die auf dem Server verarbeitet werden. Die Ausgabe des Scripts erfolgt wieder als HTML über den Browser des Benutzers.
PHP erfreut sich immer größerer Beliebtheit, da es direkt in die Webseiten geschrieben und direkt auf dem Server verarbeitet werden kann. Wenn der Webserver die verarbeitete Seite an den Browser des Benutzers sendet, wird das Script automatisch durch das Resultat des Scripts ersetzt. Das Script an sich ist dadurch vor Manipulation und unberechtigte Aneignung geschützt.

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CMS - Content Management System

Bezeichnet Systeme, die es erlauben Inhalte einer Homepage interaktiv zu verändern, ohne dass HTML-Dateien geöffnet und editiert werden müssen. Dabei gibt es ganz einfache Systeme für weitgehend unformatierte News-Artikel bis hin zu gehobenen Systemen, die ganze Artikel einschließlich Fotos und Links in Datenbanken verwalten können. Mit diesen zumeist kommerziell verfügbaren Systemen lassen sich von einer Redaktion täglich neue Seiten generieren und ganze Portale zum Teil stundenaktuell mit immer neuen Inhalten versorgen. Beipiele hierfür findet man in allen großen Webportalen wie Freenet, Compuserve, GMX, usw.

 


aktualisiert am 14.11.2003 - neu laden - webmaster - ©